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Auf der Mitgliederversammlung des Ev. Betreuungsvereins e.V. Minden am 12.Juni 2016 berichtete der Geschäftsführer, Wolfram Schül, über die erfolgreiche Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr.

Über 300 Menschen wurden im vergangen Jahr durch ehrenamtliche Mitglieder des Ev. Betreuungsvereins unterstützt und rechtlich vertreten. Herr Schül betonte, dass die ehrenamtliche rechtliche Betreuung eine besondere individuelle Beziehungsgestaltung ermögliche. In einem Sozial- und Hilfesystem, in dem die finanziellen und personellen Ressourcen sehr knapp bemessen sind, sei die ehrenamtliche rechtliche Betreuung manchmal der Notnagel, um zum Wohle der betroffenen Menschen nahezu Unmögliches zu erreichen.

Der Vorsitzende des Ev. Betreuungsvereins, Herr Dieter Hanke, bedankte sich bei den Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins für deren Engagement. Er begrüßte die Landtagsabgeordnete, Frau Kirstin Korte, und. drückte seine Freude darüber aus, dass diese durch ihre Anwesenheit den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuern des Vereins Wertschätzung entgegenbringe.

Frau Kirstin Korte bedankte sich bei den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Betreuern für deren hohes persönliches Engagement. Sie berichtete, dass die Unterstützungsarbeit und Fortbildungsangebote des Ev. Betreuungsvereins für ehrenamtliche Betreuer bei der Kreisverwaltung sehr anerkannt würden. Aus eigener Erfahrung wisse sie, welche Chancen und besonderen Qualitäten der Zuwendung im ehrenamtlichen „Kümmern“ liegen. Im Mittelpunkt stehe immer der hilfsbedürftige Mensch. Eine ehrenamtliche Tätigkeit ermögliche den helfenden Menschen sehr viele neue Erfahrungen und häufig auch eine persönliche Bereicherung. Ein konstruktives Miteinander ehrenamtlicher und professioneller Helfer sei notwendig und die „ehrenamtliche Feuerwehr“ im sozialen Bereich unverzichtbar. Frau Korte wies daraufhin, dass sowohl das Angebot einer ehrenamtlichen Betreuung als auch die Möglichkeit sich in diesem Bereich zu engagieren in der Bevölkerung noch viel zu wenig bekannt sei. Sie bat darum immer wieder in der Öffentlichkeit und im Bekanntenkreis für diese verantwortungsvolle Tätigkeit zu werben.

Die ehrenamtlichen Betreuer berichteten in vielen Einzelgesprächen der Landtagsabgeordneten von ihren Erfahrungen. Frau Korte nahm einige Anregungen auf und versprach, dass sie sich auf der politischen Ebene, soweit ihr möglich, für Verbesserung einsetzen werde.

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